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Einsamkeit überwinden – Verstehen, Wenn Du Dich alleine fühlst

Einsamkeit überwinden

Lebenshilfe

Einsamkeit überwinden – Verstehen, Wenn Du Dich alleine fühlst

So kannst Du die Einsamkeit überwinden

Der Begriff Einsamkeit kennzeichnet den Glauben, von anderen Personen abgeschieden zu sein. Beispielsweise denkst Du, dass Deine Mitmenschen kein Interesse an Dir und Deinen Bedürfnissen zeigen. Das Gefühl manifestiert sich häufig nach einer emotionalen Krise oder dem Verlust einer geliebten Bezugsperson. Gleichzeitig führt ein geringes Selbstwertgefühl zu einer ausgeprägten Wahrnehmung der Einsamkeit. Dabei fühlen sich die Betroffenen oftmals emotional isoliert und im Stich gelassen. Im schlimmsten Fall sorgt die Empfindung für das Entstehen einer depressiven Verstimmung.

Einsamkeit überwinden

Einsamkeit verstehen und überwinden Copyright: kegfire, Bigstockphoto

Damit das nicht geschieht, besteht die Notwendigkeit, die Einsamkeit zu überwinden. Zu dem Zweck suchst Du aktiv den Kontakt zu Deinen Mitmenschen. Vorrangig hilft es, Personen mit ähnlichen Interessen und Vorlieben aufzusuchen. Auf die Weise kommst Du leichter ins Gespräch.

 

Der Zusammenhang von Einsamkeit und Vertrauen

Fühlst Du Dich einsam, sehnst Du Dich an zwischenmenschlicher Interaktion und Zugehörigkeit. Diese bleibt vielleicht aus, weil Du in eine neue Umgebung ziehst und keine Bekanntschaften machst. Gleichzeitig basiert die Einsamkeit auf fehlendem Vertrauen in Deine Mitmenschen. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit führen oftmals zu einem starken Vertrauensdefizit. In der Folge halten sich die Betroffenen von anderen Personen fern, um einer emotionalen Verletzung vorzubeugen. Um die Einsamkeit zu überwinden, lohnt es sich, den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen. Bereits unverfängliche Gespräche helfen dabei, eine erste Beziehung aufzubauen.

 

Das dauerhafte Alleinsein geht in der Regel mit charakteristischen Begleiterscheinungen einher. Beispielsweise fühlst Du Dich traurig oder fürchtest Dich vor Ablehnung und geringer Wertschätzung. Zu den körperlichen Symptomen gehören:

  • eine stetige Anspannung,
  • Unsicherheit,
  • Nervosität,
  • Herzrasen,
  • Schlafstörungen,
  • Beklemmung
  • und Schwindel.

 

Tipps, um die Einsamkeit zu überwinden

Beispielsweise besteht für Dich die Möglichkeit, eine Fantasiereise zu unternehmen. Zu dem Zweck suchst Du Dir einen bequemen Platz. Dazu gehört das Bett, ein Sessel oder der Teppich. Anschließend begibst Du Dich in eine angenehme Position und schließt die Augen. Bei der Übung erinnerst Du Dich an eine Lebenssituation, in der Du Dich geborgen und geliebt fühltest. Hierbei bewährt es sich, einen Augenblick, in dem Du menschliche Nähe spürtest, bildlich zu erleben. Daher stellst Du Dir die Details vor. Innerhalb kurzer Zeit sorgen die positiven Gedanken für ein Gefühl der Entspannung. Als Denkunterstützung benutzen die Patienten beispielsweise beruhigende Musik oder achten auf ihre Atmung.

 

Des Weiteren kannst Du die Einsamkeit überwinden, indem Du Dein Vertrauen in die eigene Person stärkst. Durch sanfte Berührungen Deiner Haut sensibilisierst Du Deinen Körper. Zudem ersetzt das Drücken oder Streicheln die körperliche Nähe zu anderen Bezugspersonen. Ebenso sprichst Du zu Dir selbst und zählst Deine liebenswerten Eigenschaften auf. Dadurch verstärkt sich das Selbstbewusstsein und Du sammelst Mut an, um die Einsamkeit zu überwinden. Gleichzeitig empfiehlt es sich, die Sinne zu öffnen. Bei einem Spaziergang in der Natur oder einem schmackhaften Essen entdeckst Du die Schönheit Deiner Umgebung.

 

Ebenso besteht die Möglichkeit, Kontakt mit Gleichgesinnten zu suchen. Im Internet existieren Foren und Chats, in denen Menschen über ihre Gefühle sprechen. Alternativ rufst Du die Telefonseelsorge an. Die qualifizierten Mitarbeiter gehen auf Deine Empfindungen ein und geben hilfreiche Ratschläge. Hierbei und im Alltag wartest Du besser nicht darauf, dass andere Personen Dich ansprechen. Nimmst Du aktiv den Kontakt mit Deinen Mitmenschen auf, gelingt es Dir, die Einsamkeit zu überwinden.

 

Der positive Umgang mit Mitmenschen

Bereits angenehme Erlebnisse mit anderen Personen sorgen dafür, dass das einsame Gefühl vergeht. Setzt Du Dich in ein Café oder ein Restaurant, lächelst Du den Kellner oder andere Gäste an. Sie erwidern Dein Lächeln und Du fühlst Dich in der Gesellschaft akzeptiert. Auf die Weise besteht die Möglichkeit, mit den Besuchern zu sprechen. Verfügt ihr über ähnliche Interessen, kommt es zu einer Bekanntschaft, die sich langfristig zu einer Freundschaft entwickelt. Des Weiteren ergibt sich für Dich die Option, eine sinnvolle Aufgabe zu suchen. Speziell eignen sich Tätigkeiten, bei denen Du anderen Personen hilfst oder Freude bereitest. Dadurch befreist Du Dich aus der Isolation und erhältst positive Rückmeldungen.

 

Als Beispiel engagierst Du Dich ehrenamtlich in der Kirche oder einem Verein. Auch dadurch nimmst Du schnell Kontakt zu gleichgesinnten Personen auf. Um die Einsamkeit überwinden zu können, machst Du Dir Deine eigene Liebenswürdigkeit klar. Es macht keinen Sinn, sich für andere Menschen zu verstellen. Als besser erweist es sich, ein natürliches Benehmen an den Tag zu legen. Geht Dein Gesprächspartner nicht auf Dein Lächeln oder den Kontakt ein, liegt der Fehler nicht bei Dir. Daher sollte eine Abweisung keinen negativen Einfluss auf das Selbstwertgefühl nehmen.

Gleichzeitig lohnt es sich, körperliche Zuwendung aktiv einzuholen. In größeren Städten bieten junge und dynamische Leute „Free Hugs“ an. Hierbei handelt es sich um kostenfreie Umarmungen, die Du in Anspruch nimmst. Gleichzeitig machst Du selbst das Angebot, interessierte Personen zu umarmen. Traust Du Dich nicht, offen auf fremde Menschen zuzugehen, nimmst Du eine Massage in Anspruch. Durch die Berührungen spürst Du Nähe und fühlst Dich weniger einsam.

 

Eine weitere Option besteht darin, die Zuwendung von einem Tier zu erhalten. Beispielsweise holst Du eine Katze aus dem Tierheim und erfreust Dich an ihrer Anschmiegsamkeit. Hunde erweisen sich als treue Begleiter im Alltag und stehen Dir in zahlreichen Situationen zur Seite. Fehlt Dir die Zeit für ein Haustier, meldest Du Dich im Tierheim beispielsweise als Spaziergänger an. An abgesprochenen Tagen gehst Du mit einem Hund, der charakterlich zu Dir passt, spazieren. Dadurch profitierst Du von seinem Vertrauen und kommst mit Passanten auf der Straße ins Gespräch.

Weitere Ratschläge, um die Einsamkeit zu überwinden

Bleibt das Gefühl der sozialen und emotionalen Isolation für längere Zeit erhalten, kommt es im schlimmsten Fall zu einer Depression. Daher versuchst Du, die Einsamkeit zu überwinden. Zunächst bewährt es sich, der negativen Empfindung auf den Grund zu gehen. Häufig resultiert sie aus der Selbstablehnung. Leidest Du unter einem geringen Selbstwertgefühl, glaubst Du, anderen Menschen nichts zu bieten. Durch die Angst vor Ablehnung hältst Du Dich von ihnen fern. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbrechen, um Zusammengehörigkeit und Nähe zu spüren.

Vorerst versuchst Du, Dich selbst anzunehmen und Deine liebenswerten Charaktereigenschaften zu entdecken. Ebenso überlegst Du, wie Du mit anderen Personen einfach in Kontakt kommst. Bevorzugst Du Musik, gehst Du beispielsweise auf Konzerte oder in Musicals. Um gleichzeitig neue Erkenntnisse zu erlangen, nimmst Du an Kursen in Volkshochschulen oder anderen Aktivitäten teil.

 

 

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