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Angst vor der Geburt: Was du dagegen tun kannst!

Gesundheit

Angst vor der Geburt: Was du dagegen tun kannst!

Angst vor der Geburt: Was du dagegen tun kannst!

Im letzten Schwangerschaftsdrittel plagen sich viele werdende Mütter mit der Angst vor der Geburt . Die Sorgen und Bedenken vor diesem großen Ereignis in deinem Leben sind vollkommen normal. Hier findest du wirkungsvolle Tipps, wie du mit deiner Angst am besten umgehen kannst.

Photo by Camila Cordeiro on Unsplash

Ich habe Angst vor der Geburt!

Keine Sorge! So geht es fast jeder werdenden Mama, wenn der Tag der Tage in greifbare Nähe rückt. Die größte Befürchtung konfrontiert dich  mit der Angst vor großen Schmerzen und einem drohenden Kontrollverlust. Schließlich gibst du dich voller Vertrauen in die Hände der Ärzte und der Hebamme, die dir und deinem Baby helfen.

Ist mein Baby gesund?

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Wann muss ich ins Krankenhaus?

Deine Angst annehmen

Diese und ähnliche Fragen rauben dir nicht nur einmal den Schlaf. Grundsätzlich solltest du deine Angst erst einmal annehmen, um mit ihr umzugehen. Es bringt dich  keinen Schritt weiter, deine Befürchtungen  zu isolieren und versuchen, davon loszukommen. Das verstärkt die Angst ungemein und raubt dir am Tag deiner Geburt unnötig viel Energie.

Wirst du zum ersten Mal Mama, bestimmt die Angst vor allen Dingen das Ungewisse und das Gefühl, anderen, dir fremden Menschen ausgeliefert zu sein. Du begibst dich in eine ungewohnte  Situation, mit der du nicht umgehen kannst.

Eine weitere äußerst bestimmende Angst bezieht sich auf die drohenden Schmerzen. Denn wenn auch die Geburt natürlich abläuft, wird sie wohl kein äußerst sanftes Erlebnis sein. Die Schmerzen gehören zur Geburt. Sie sind Teil eines monumentalen Erlebnisses. Steigen jedoch die Befürchtungen davor ins Unermessliche, kann sie sogar zu Verkrampfungen  und Verspannungen führen, die dein Leiden unnötig verstärken.

Du solltest lernen, mit einer Angst umzugehen.

Mit wem kann ich über meine Angst vor der Geburt reden?

Eine offene Strategie, mit der Angst vor der Geburt umzugehen, ist das Gespräch mit einer Hebamme. Suche dir eine vertraute Person, bei der du ein gutes Bauchgefühl hast und mit der du über deine Bedenken reden kannst. Die so genannten Beleghebammen, die werdende Mütter ins Krankenhaus begleiten, sind selten geworden. Sie bieten dir aber die sicherste Möglichkeit, dich bewusst und angstfrei auf die Geburt vorzubereiten und mit deinen Gefühlen besser umzugehen.

Nicht nur die Hebamme ist der passende Ansprechpartner. Viele werdende Mamas wenden sich hilfesuchend an ihre  Mütter und erfahren hier eine starke Schulter und praktische Tipps und Ratschläge für die eigenen Umstände.

Wie du dich auf die Geburt vorbereiten kannst

Eine weitere Möglichkeit, dich auf die werdende Geburt vorzubereiten, bieten Geburtsvorbereitungskurse. Hier können schwangere Mamas gemeinsam mit ihren Partnern lernen, sich auf das Ereignis vorzubereiten. Entspannungstechniken und eine bewusste Atmung erleichtern die Schmerzen und die Wehen. Eine weitere, sehr wirkungsvolle Methode, mit den Veränderungen umzugehen, bieten Entspannungstechniken für zuhause, wie zum Beispiel autogenes Training oder Yoga.

Schmerzen bei der Geburt behandeln, wie geht das?

Keine Mama muss während der Geburt zum Krieger mutieren. Bei unerträglichen Schmerzen bieten die Ärzte entsprechende Schmerzmittel . Eines der bekanntesten ist die Periduralanästhesie – kurz PDA –  die eine schwere Geburt etwas leichter macht.

Mittlerweile gehört die PDA in Frankreich und in den USA zum gewohnten Standard. Auch hierzulande ermutigen die Ärzte  werdende Mamas, von dieser Behandlung Gebrauch zu machen. So behältst du Energie und Stärke, um die Geburt bewusst und intensiv zu erleben, ohne auf den Schmerzen hängen zu bleiben.

Große Angst vor der Geburt: Ist der Kaiserschnitt die Lösung?

Gerade Mamas, die zum zweiten Mal ein Kind bekommen und eine sehr traumatisierte Geburt  hinter sich haben, können oftmals kaum mit ihrer Angst umgehen. Hier wäre es eine Option, sich  für einen Kaiserschnitt zu entscheiden.

Sprich schon in der Geburtsvorbereitung über deine Ängste. Oftmals gibt es  andere Wege, gemeinsam mit einer Begleitperson den Befürchtungen den Kampf an zu sagen. Hebammen und erfahrene Ärzte sehen im Kaiserschnitt immer noch die medizinische Notwendigkeit als entscheidenden Faktor und setzen alles daran, eine natürliche Geburt in die Wege zu leiten.

Was du bei großer Angst vor der Geburt am besten tun solltest!

Besonders hilfreich ist das Gespräch mit Gleichgesinnten und anderen Müttern zum Beispiel in Geburtsvorbereitungskursen. Es würde keinesfalls weiterhelfen, dir eine Horror-Story nach der anderen durchzulesen und dich auf die negativen Ergebnisse zu konzentrieren.

Entwickele gegenüber der Geburt eine positive Einstellung und studiere vor allen Dingen positive Berichte. Hierbei helfen  Ratgeber und Bücher, die  realistische Geburtserlebnisse zusammenfassen und die Geburt als etwas Wunderschönes wahrnehmen.

Ein wirksames Gegenmittel gegen Angst vor der Geburt ist eine Krankenstation, eine Klinik oder Geburtshaus, in dem du dich von Anfang an gut aufgehoben fühlt. Hier solltest du auf jeden Fall auf dein Bauchgefühl hören und keinerlei Kompromisse eingehen, gerade wenn du Zweifel hast.

Die Geburt ist etwas Bewegendes, das dein Leben verändert. Schließlich hältst du schon bald dein Baby in den Armen und blickst voller Glücksgefühle einer gemeinsamen Zukunft entgegen.

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